Mund-Hand-Fuss-Krankheit Kind

Hand-Fuß-Mund Krankheit: Wie lange zuhause bleiben?

Die Hand-Fuß-Mund Krankheit (HFMK) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem bei Kindern häufig auftritt. Der Erreger der Erkrankung ist der Coxsackie-Virus, der zur Gruppe der Enteroviren gehört. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr fragen sich Eltern immer wieder, wie lange ihr Kind mit dieser Krankheit zuhause bleiben soll?

7 bis 10 Tage zuhause bleiben

Eine exakte Antwort, wie lange dein Kind bei der Hand-Fuß-Mund Krankheit zuhause bleiben soll, findet man nur schwer. Auch nach längerer Recherche im Internet tauchen hier immer wieder verschiedene Meinungen und Empfehlungen auf. Grund dafür ist, dass die Viren auch noch nach Wochen im Körper des Kindes sein können. Somit kann die Krankheit sehr lange übertragen werden und es gibt verschiedene Empfehlungen, wie man mit dieser Situation umgehen sollte.

Man findet allerdings immer wieder die Empfehlung, dass man bei der Hand-Fuß-Mund Krankheit 7 bis 10 Tage zuhause bleiben sollte. Der Grund für diese Dauer findet man in der Dauer der Ansteckungsgefahr und dessen Intensität.

Hand-Fuß-Mund Krankheit : Wie lange ansteckend?

Die Viren der Hand-Fuß-Mund Krankheit sind noch mehrere Wochen nach Ausbruch der Symptome im Körper und können somit auch in dieser Zeit immer noch übertragen werden.

Die hochansteckende Zeit dieser Krankheit dauert so lange, wie der Ausschlag auf der Haut ist. In den Bläschen des Ausschlags befindet sich nämlich die hochansteckende Flüssigkeit, durch die der Virus übertragen wird. In der Regel klingt dieser Ausschlag nach 7 bis 10 Tagen wieder ab. Deshalb lautet die häufigste Empfehlung, dass Kinder bei der Hand-Fuß-Mund Krankheit 7 bis 10 Tage zuhause bleiben sollen. Konkrete Empfehlungen sollten allerdings immer vom Kinderarzt eingeholt werden, da auch hier die Ansichten sehr unterschiedlich sein können.

Neben der langen Ansteckungszeit gibt es auch viele (vor allem Erwachsene), die den Virus zwar in sich tragen, allerdings keine Krankheitssymptome haben. Deshalb erscheint es laut rki.de “aus epidemiologischer Sicht” nicht unbedingt zielführend, dass man Kinder aus der Kita oder aus Schulen ausschließt. Allerdings kann man dadurch die Anzahl der Viren deutlich verringern, da diese in der ersten Woche noch deutlich mehr sind als in den Wochen danach.

Aus “infektionspräventiver Sicht” empfiehlt rki.de, das “Kinder mit akuten Symptomen der Hand-Fuß-Mund Krankheit” keine Kindergärten oder Schulen besuchen sollten. Der Grund dafür liegt in der bereits erwähnten ansteckenden Flüssigkeit der Bläschen des Ausschlags. Die Viren sind nach Verschwinden der Symptome zwar immer noch im Körper, werden aber nun weniger und die Gefahr einer Ansteckung ist nun geringer, da sie nicht mehr durch die Flüssigkeit übertragen werden kann.

Hand-Fuß-Mund Krankheit: Wie oft kann man es bekommen?

Die Volksmeinung besagt, dass Kinder, die bereits einmal an der Hand-Fuß-Mund Krankheit erkrankt sind, diese nicht mehr bekommen können. Zum Teil ist das auch richtig, da sich der Körper gegen diese auslösenden Viren nach der ersten Erkrankung davor schützt.

Es kann allerdings sein, dass eine andere Variation der Viren im Umlauf ist und der Körper somit nicht zu 100% dagegen geschützt ist. Somit kann es durchaus vorkommen, dass ein Kind die Hand-Fuß-Mund Krankheit auch mehr als einmal bekommt.

In der Regel bricht diese Krankheit beim zweiten Mal allerdings deutlich schwächer aus als beim ersten Mal. Trotzdem sollte man sich nicht in Sicherheit wiegen, da es durchaus vorkommen kann, dass der Virus erneut ausbricht.

Bei Unsicherheiten zur Hand-Fuß-Mund Krankheit solltet ihr auf alle Fälle euren Kinderarzt zu Rate ziehen. Da die Meinungen hier generell sehr stark auseinandergehen, ist es ratsam, auf seine Fachmeinung zu zählen. Er kennt die einzelnen Fälle und kann dann individuelle Empfehlungen abgeben, wie ihr euch in eurer konkreten Situation am besten verhaltet.

Symptome

Die Infektion erfolgt in der Regel über Tröpfcheninfektion. Am Anfang der Erkrankung steht meist ein roter, juckender Ausschlag. Die Bläschen bilden sich meist auf Fußsohlen und Handflächen. Auch im Mundraum können Bläschen und Flecken auftreten. Gleichzeitig kann es sein, dass Betroffene Fieber bekommen. In Einzelfällen kann es bei der Infektionskrankheit zu Komplikationen kommen, die über Fieber und Hautauschlag hinaus gehen. Wenn der Krankheitsverlauf schwer ausfällt, kann es zu einer Entzündung in Lunge, Herzmuskel oder Gehirn auftreten. Deshalb ist es unbedingt notwendig, bei dieser Krankheit für die optimale Behandlung einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen.

Meist verläuft die Erkrankung zwar unbemerkt oder nur mit leichten Symptomen, wie einem Ausschlag auf den Handinnenflächen. Trotzdem muss man die Krankheit ernst nehmen. Es gibt auch keine Medikamente, die die ursächlichen Enteroviren bekämpfen. Dein Arzt oder deine Ärztin weiß am besten, wie du mit der Krankheit umgehen musst.

* Die weiterführenden Links vertiefen das Thema des Artikels mit Buchempfehlungen von Amazon. Bei diesen Links handelt es sich um Werbelinks, da der Inhaber der Website eine Provision erhält, wenn Sie einen Kauf tätigen. Für Sie als Käufer entsteht dadurch kein Nachteil, sie unterstützen lediglich die Website, die gratis Content bereitstellt. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Bildquelle: mikumistock / www.bigstock.com



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter Anmeldung

Alltagswissen direkt in deine Mailbox

Bleibe immer am Laufenden und erhalte maximal einmal pro Woche das neueste Alltagswissen direkt per Mail.

You May Also Like