Männliche rote Katze

Warum sind rote Katzen fast immer männlich?

Die meisten roten Katzen sind männlich. Doch hat die Farbe des Fells wirklich einen Einfluss auf das Geschlecht der Stubentiger? Warum sind die meisten roten Fellnasen Männchen?

Rote Katzen sind fast immer männlich auf Grund des dominanten X-Chromosoms

Genetisch wird die rote Farbe dominant über das X-Chromosom weitergegeben. Kater haben nur ein X-Chromosom und ein Y-Chromosom. Weibliche Katzen besitzen 2 X-Chromosome. Das Gen, das für die tote Fellfärbung verantwortlich ist, wird über ein X-Chromosom weitergegeben. Deshalb sind rote Katzen meist männlich. Denn sie brauchen die rote Farbe, die von den 2 X-Chromosomen der Mutter weitergegeben wird, nur einmal in ihrer DNS. Ein Weibchen kann aber nur dann rot sein, wenn beide X-Chromosome das rote Gen besitzen. Darum sind zirka 80% der roten Katzen männlich.

Eigentlich sind rote Katzen nie wirklich einfärbig. Immer haben sie ein Muster im Fell. Entweder getigert, gestromt oder getupft.

Charakter von roten Katzen

Roten Katzen wird einiges nachgesagt. So sollen sie sehr freundlich im Umgang mit uns Menschen sein. Außerdem gelten sie als verspielt. Sie sollen ihre Eigenheiten haben und manchmal ganz schön verrückt sein. Doch was stimmt nun?

Viele Menschen sind sich sicher, das rote Katzen besonders gesellig sind. Das geht auch aus Geschichten über berühmte Vertreter roter Fellnasen hervor. Bob der Streuner, ein berühmter Film über einen roten Kater, der für einen drogenabhängigen Straßenmusiker in England zum Rettungsanker und Schutzengel wird, beruht auf einer wahren Geschichte.

Laut einer Studie der University of California finden rote Katzen generell schneller ein Zuhause als andere Fellfarben. Wir Menschen nehmen rote Katzen als besonders freundlich wahr und wählen sie deshalb schneller als andere aus.

Auch berühmte fiktive Katzen wie Garfield sind rote Katzen. Unsere Begeisterung für die rote Fellfarbe zeigt sich also auch in der Popkultur.

Wie der eben erwähnte Garfield scheinen rote Katzen besonders verfressen zu sein. Es wirkt, als hätten sie mehr Hunger. Außerdem sollen sie speziellere Vorlieben haben, die nicht typisch für Katzen sind. Aber auch dafür gibt es keine wissenschaftliche Erklärung.

Generell gibt es auf dem Stand der Wissenschaft keinen Zusammenhang zwischen der Fellfarbe und dem Charakter von Katzen. Trotzdem gibt es viele Geschichten und Mythen gerade über rote Katzen.

Mythen über rote Katzen

In vielen Kulturen haben rote Katzen eine besondere spirituelle Bedeutung. Angeblich wurden sie von der Gottesmutter Maria gesegnet, weil sie das Jesuskind im Stall von Betlehem gewärmt haben. Auch im Islam gibt es eine Geschichte über eine rote Katze. Sie soll den Propheten Mohammed vor einer Schlange gerettet haben. Auch im alten Ägypten gab es Wandzeichnungen, die rote Katzen zeigten.

Wir Menschen haben anscheinend eine besondere Affinität roten Stubentigern gegenüber. Deshalb gelten sie auch als besondere Exemplare der Gattung Katze.

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Bildquelle: Grisha Bruev / www.bigstock.com

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