Wie lange ist eine Katze rollig?

Katze ist rollig

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren weltweit. Doch ihr Liebesleben ist in lauen Nächten oft nicht zu überhören. Aber wie lange ist eine Katze überhaupt rollig?

Eine Katze ist 6 bis 10 Tage rollig.

Im Normalfall sind die Weibchen mit 6 bis 9 Monaten geschlechtsreif. Ab diesem Moment wird sie normalerweise zweimal im Jahr rollig. Nach spätestens 6 bis 10 Tagen, von denen sie aber nur 4 paarungswillig ist, endet diese Periode. Nach ungefähr 3 Wochen kommt, wenn sie nicht von einem Kater gedeckt wurde, die nächste Rolligkeit.

Bei Wohnungskatzen können diese Richtwerte abweichen, da das Paarungsverhalten von Katzen sehr stark vom Tageslicht abhängig ist. Der natürliche Lichtrhythmus kann ja unter Umständen bei Katzen, die nur in Innenräumen leben, anders sein. Außerdem ist die Rolligkeit und das Fortpflanzungsverhalten auch von Rasse zu Rasse verschieden.

Wie merkst du, dass deine Katze rollig ist?

Kurz bevor deine Katze rollig wird, kann es vorkommen, dass sie besonders viel kuscheln möchte und sehr anhänglich ist. Viele Stubentiger rollen sich auch oft auf dem Boden, daher kommt auch der Ausdruck. Manche Katzen verlieren auch ihren Appetit.

Beginnt die rollige Phase, wird das Verhalten deines Haustiers immer seltsamer. Deine Katze kann aggressiv werden, streckt ständig ihr Hinterteil in die Höhe und beginnt, laut zu schreien. Damit will sie einen möglichen Geschlechtspartner symbolisieren, dass sie geschlechtsbereit ist.

In manchen Fällen verliert die Katze auch einen weißen Ausfluss oder wird unsauber. Wenn du nicht sicher bist, wie oft eine Katze Urin ausscheiden muss, kannst du hier nachlesen. Generell gilt: Je ausgeprägter der Charakter deines Stubentigers, umso intensiver erlebst du auch die Rolligkeit. Ruhigere Katzen werden auch nicht sonderlich aggressiv sein, wenn sie geschlechtsbereit sind, während aktive und extrovertierte Tiere eher zu übertriebenen Verhalten neigen.

Wie funktioniert das Liebesleben deiner Katze?

Wer als Sexpartner in Frage kommt, entscheidet allein die Dame. Während sich die liebestollen Kater gegenseitig durch auffälliges Imponiergehabe aus dem Rennen nehmen wollen, sucht sich das Weibchen ganz ruhig ihren Partner aus. Das muss auch nicht unbedingt der Gewinner sein.

Die Kater sind allzeitbereit und hinterlassen das ganze Jahr über Duftmarken für paarungswillige Katzen. Dadurch kommt es oft schon vor einer möglichen Paarung zu Raufereien und Revierkämpfen zwischen den Männchen.

Ist eine Kastration sinnvoll?

Da es bei Katzen so etwas wie Wechseljahre nicht gibt, können sie bis ins hohe Alter Junge bekommen. Je älter dein Stubentiger, ums höher ist aber auch das gesundheitliche Risiko einer Schwangerschaft.

Wenn deine Katzendame nie einen Geschlechtspartner hat und mehrfach rollig wird, kann sich außerdem auf ihren Eierstöcken eine Zyste bilden, die bis zu einem Tumor führen kann. Dauerrolligkeit bedeutet aber auch generell eine sehr hohe gesundheitliche Belastung für deinen Liebling.

Also ist eine Kastration schon aus gesundheitlicher Sicht für dein Haustier sinnvoll, außerdem musst du auch verantwortungsbewusst mit möglichen Katzenbabies umgehen. Viele Tierheime sind regelrecht überfüllt mit armen Jungtieren, die keiner haben will. Überlege dir deshalb gut, ob und wie oft du deiner Katze eine Schwangerschaft zumutest.

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