Bärlauch ernten im Frühling

Wie lange kann man Bärlauch ernten?

Bärlauch, auch unter dem Namen „wilder Knoblauch“ bekannt, ist ein richtiger Frühlingsbote. Ab Februar bis März kann man die ersten Blätter des Frühjahrkrauts ernten. Sehr beliebt sind Bärlauchsuppen und andere leckere Gerichte. Aber wie lange kann man Bärlauch eigentlich ernten?

Bärlauch kann man bis Anfang Mai ernten

Spätestens im Mai blühen die Pflanzen nämlich und verlieren somit deutlich an Geschmack. Er wird zwar nicht, wie oft behauptet, dadurch giftig, aber schmeckt einfach nicht mehr so gut. Am besten erntest du die knoblauchartige Pflanze, sobald die saftigen Blätter aus der Erde wachsen. Du merkst es, wenn der typische Bärlauch-Geruch über Wälder und Wiesen hängt.

Wie erntet man Bärlauch richtig?

Am besten verwendest du ein scharfes Messer und schneidest damit vorsichtig die Stile der Blätter ab. Um behutsam mit der Pflanze umzugehen, solltest du immer nur wenige Blätter abschneiden. Auf keinen Fall solltest du die Blätter ausreißen. Dann, wenn du sie fachgerecht geerntet hast, heißt es ab nach Hause – denn der Bärlauch will schnell verarbeitet werden. Ansonsten halten die Blätter nicht einmal im Kühlschrank recht lange. Du kannst sie aber einfrieren. Doch idealerweise machst du gleich etwas Köstliches daraus.

Achtung: Unterschied Maiglöckchen und Bärlauch

Maiglöckchen sind giftige Pflanzen, die dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich schauen. Deswegen ist hier immer äußerste Vorsicht geboten. Bärlauchblätter haben eine matte Unterseite, währen die Blätter von Maiglöckchen glänzen. Außerdem verrät der Geruch die Pflanze, weshalb es sich um Maiglöckchen handelt , wenn die Pflanze nicht knoblauchartig riecht. Bärlauch hat diesen typischen Geruch. Reibe ein Blatt vorsichtig zwischen deine Finger. Spätestens jetzt solltest du den Geruch wahrnehmen können. Wenn du eine Pflanze vorsichtig ausgräbst, kannst du die Wurzeln betrachten, denn Bärlauch wächst aus einer Zwiebel, während Maiglöckchen eher flache Wurzeln besitzen. Am Wichtigsten ist: Gehe auf keinen Fall ein Risiko ein.

Ist Bärlauch gesund?

Bärlauch ist eine bekannte Heilpflanze und ist gesund.Er sogar roh gegessen werden und eignet sich für frische und würzige Frühlingssalate, leckere Aufstriche oder für köstliches Pesto perfekt. Auch gekocht schmeckt er sehr gut und hilft deinem Körper. Er fördert deine Durchblutung und wirkt gegen Migräne. Genau wie Knoblauch enthält Bärlauch den Stoff Adenosin, der deine Blutgefäße erweitert. Positiv wirkt sich die Pflanze auch auf einige deiner Organe aus. Für deine Galle und deine Leber ist die Pflanze eine wahre Wohltat. Zusätzlich versorgt sie dich mit wichtigen Elementen wie Eisen und Magnesium.

Woher kommt Bärlauch?

Ursprünglich kommt Bärlauch aus Europa. Er wächst bis Nordasien. Nur in heißen, trockenen Regionen ist er nicht anzutreffen. Er liebt feuchte und schattige Wälder und Auen und wächst oft in der Nähe von Gewässern. Schon im Mittelalter wurde Bärlauch oft als Heilpflanze verwendet. Sogar die bekannte Kräuterkundige Hildegard von Bingen empfahl ihn bei Verdauungskrankheiten und zur Reinigung des Blutes.

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Bildquelle: Simon Kadula / www.bigstock.com

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