Wie lange muss ein Ei kochen?

Eier kochen

Ein Ei kann doch wirklich jeder kochen! Oder etwa nicht? So einfach es scheint, scheiden sich dennoch die Geister bei den kleinen, leckeren Appetithappen. Ein weiches Ei wertet jedes Frühstück auf und auf belegten Broten sind hartgekochte Eier für viele ein Muss. Und so unterschiedlich die Verwendung für Eier ist, genauso differiert auch die Zubereitung und die Kochzeit. Doch hier erfährst du endlich, wie lange man Eier kochen muss.

Ein Ei muss mindestens fünf Minuten kochen

Diese Angabe bezieht sich auf den gesundheitlichen Aspekt. Da rohe Eier Salmonellen enthalten können, muss man Eier mindestens fünf Minuten lang kochen. So entgehst du im Normalfall einer Salmonellenvergiftung.

Manche Eiliebhaber werden jetzt aufschreien. Natürlich mögen manche Menschen ihr Frühstücksei schön glibberig – dann wird nur drei bis vier Minuten gekocht. Dann musst du dir aber im Klaren sein, dass die Gefahr einer Salmonellenvergiftung weiter besteht.

Damit du ab sofort immer weist, bei welcher Kochzeit dein Ei für deinen Geschmack perfekt wird, haben wir hier alle Zeiten für dich zusammengefasst.

Die Kochzeiten für dein perfektes Ei

Manche mögen ihr Ei sehr weich, andere lieben es wachsartig und wieder andere schwärmen für hartgekochte Eier. Auch wenn so einige Faktoren die Garzeit beeinflussen, kann man für ein Medium-Ei recht exakte Angaben machen.

Nach drei bis vier Minuten ist das Eigelb und das Eiweiß noch weitgehend flüssig und durchsichtig. Kochst du dein Ei fünf Minuten lang, ist der Dotter weich aber das Eiweiß nicht mehr so flüssig. Wenn du ein Ei zwischen sieben und acht Minuten in kochendes Wasser gibst, ist das Eigelb wachsweich, aber das Eiweiß relativ fest. Du kannst es aber immer noch aus der Schale löffeln. Nach 9 Minuten hast du ein festgekochtes Ei, länger als 11 bis 12 Minuten solltest es nicht im kochenden Wasser lassen.

Hier noch einmal in der Übersicht

  • 3 – 4 Minuten: Weitgehend flüssiges Eigelb und Eiweiß
  • 5 Minuten: Weiches Eigelb, aber der Dotter ist nicht mehr komplett flüssig
  • 7 – 8 Minuten: Das Eigelb wird wachsweich und das Eiweiß ist relativ fest
  • Ab 9 Minuten: Hartgekochtes Ei.

Faktoren, die die Kochzeit beeinflussen

Nicht jedes Ei hat exakt die gleiche Kochzeit. Die oben angeführten Angaben entsprechen einem M-Ei. Hast du größere oder kleinere Eier, dann verlängert oder verkürzt sich die Garzeit natürlich. Nicht einmal alle Medium-Eier sind gleich groß, da in den Kartons gewisse Abweichungsschwankungen legitim sind.

Außerdem sollten die Eier immer Raumtemperatur haben, wenn du sie ins sprudelnde Wasser gibst. Kalte Eier brauchen etwa eine Minute länger.

Wenn du mehrere Eier auf einmal kochst, solltest du auch etwas mehr Kochzeit einplanen. Je mehr Eier im Wasser sind, umso länger braucht es auch, bis sie fertig sind.

Wie gesund ist ein Ei?

Eier enthalten Wasser, Eiweiß, Fett und kleine Mengen Kohlenhydrate, Kalzium, Selen und Eisen. Dabei hat ein Medium-Ei im Durchschnitt knapp 100 Kalorien. Zusätzlich beinhalten sie essentielle Aminosäuren und Vitamine, die sie besonders gesund machen. Die hohe Qualität der Proteine machen Eier zu einem Bestandteil, der auf keinem gesunden Ernährungsplan fehlen sollte. Auch wenn du auf Diät bist und auf deine tägliche Kalorienzufuhr genau achtest musst du nicht auf diese gesunde Proteinquelle verzichten. Du solltest aber in diesem Fall nicht zu viele Eier pro Woche verspeisen.

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Bildquelle: Iaroshenko / www.bigstock.com

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