Wie lange muss man Magnesium einnehmen bis es wirkt?

Magnesium Tabletten

Magnesium ist ein Superstar unter den Mineralstoffen. Es hilft Sportlerinnen und Sportler bei Muskelkrämpfen, aber es schützt deinen Körper auch vor gefährlichen Krankheiten. Trotz der vielen positiven Wirkungen haben sehr viele Menschen eine Unterversorgung. Wie lange dauert es in so einem Fall, bis die Einnahme von Magnesium wirkt?

Man muss Magnesium nur wenige Tage einnehmen, bis es wirkt

Die Bioverfügbarkeit von Magnesium ist relativ gut. Das bedeutet, der Körper kann eine größere Menge sehr schnell aufnehmen. Deshalb sind kleine Besserungen schon nach einigen Stunden bemerkbar. Richtig wirken kann es bei regelmäßiger Einnahme dann bereits nach wenigen Tagen.

Lange wurde Magnesium unterschätzt. Erst nach und nach kam die Vielzahl an positiven Wirkungen auf deinen Körper ans Tageslicht. Bei ganz vielen Krankheiten spielt der in Deutschland leider weit verbreitete Magnesiummangel eine bedeutende Rolle.

Rund 25 Prozent der deutschen Männer haben zu wenig von diesem wichtigen Mineralstoff. Bei Frauen sieht es noch schlechter aus: Nur circa zwei Drittel der deutschen Frauen nehmen genug Magnesium zu sich. Am schlimmsten betroffen sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. Sogar die Hälfte aller Frauen unter 19 Jahren ist mit Magnesium unterversorgt.

Zusätzlich haben Schwangere und Menschen mit erhöhtem Alkoholkonsum auch einen höheren Magnesiumbedarf. Wenn du also jeden Tag ein Bier trinkst sollte dir klar sein, dass das neben vielen negativen Effekten auch zu einer Unterversorgung mit Mineralstoffen führen kann.

Wie wichtig ist Magnesium wirklich?

Magnesium hat mehr als 300 Wirkungen auf deinen Körper. Es reguliert deine Nerven und ist wichtig für die Arbeit deiner Muskeln. Außerdem spielt es bei der Energiegewinnung eine Rolle und sorgt für einen gesunden Blutdruck. Auch deine Knochen brauchen Magnesium. Darüber hinaus ist es essentiell für die Verwertung von Glucose.

Dabei reicht es leider oftmals nicht aus, Magnesium über die Nahrung zu dir zu nehmen. Oft reichen diese Mengen einfach nicht aus. Einige Forscherinnen und Forscher zweifeln auch an den Richtwerten, die es für die Magnesiumeinnahme gibt.

Risikogruppen für Magnesiummangel

Je mehr du schwitzt, umso mehr Magnesium verlierst du. Deshalb sind Sportlerinnen und Sportler auch besonders gefährdet, zu wenig Magnesium im Körper zu haben. Im Besondern trifft das Bergsteigerinnen und Kletterer. Je höher du dich sportlich betätigst, umso mehr Magnesium verbrauchst du.

Wie oben schon erwähnt, verlierst du auch durch Alkohol Magnesium. Alkoholikerinnen und Alkoholiker gehören deshalb meist zu den Menschen mit einer Magnesiumunterversorgung.

Wenn dein Leben recht stressig ist, hast du ebenso einen erhöhten Magnesiumbedarf. In Zeiten besonderer psychischer Belastung solltest du deshalb ganz genau auf deinen Mineralstoffhaushalt achten.

Frauen, die ein Baby erwarten, gehören auch zur Risikogruppe. Genauso fördern einige Medikamente die Unterversorgung mit Magnesium. Wenn du Magensäureblocker oder Entwässerungsmittel nimmst, kann sich das massiv auf deinen Mineralstoffhaushalt auswirken. Auch Medikamente gegen Diabetes und Abführmittel können eine Unterversorgung bewirken. Du erkennst also, wie weit verbreitet die Gefahr ist, zu wenig Magnesium zu sich zu nehmen.

Am besten ist es natürlich, das Gespräch mit deinem Arzt oder deiner Ärztin zu suchen. Sie können dir bei einem möglichen Magnesiummangel helfen und die richtigen Präparate geben.

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