Wie lange muss Rosenkohl kochen?

Rosenkohl kochen

Rosenkohl – viele lieben ihn, manche mögen ihn gar nicht. Fest steht, das ursprünglich in Europa aus Belgien stammende Gemüse ist echt gesund und hat eine Vielzahl von positiven Eigenschaften auf dich. Doch wie lange muss man Rosenkohl kochen?

Rosenkohl muss 10 bis 15 Minuten kochen

Nicht jede Kohlart musst du gleich lange kochen. Da Rosenkohl wie die meisten Vertreter dieser Familie eine Fülle an Vitaminen und Nährstoffen beinhaltet, solltest du wissen, wie lange die Garzeit ist. Rosenkohl muss zwischen 10 bis 15 Minuten kochen.

Rosenkohl sieht sehr speziell aus, da er nicht aus einem einzigen Kohlkopf besteht, sondern aus 40 bis 50 nussgroße Röschen. Daher kommt auch der Name Kohlsprossen.

So bereitest du Rosenkohl zu

Zuerst musst du die äußeren, meist welken Blätter wegzupfen. Entferne den Strunk. Den Ansatz des Strunkes kannst du kreuzweise einschneiden, dann verkürzt sich die Garzeit ein wenig. Danach wäschst du das Gemüse mit kaltem Wasser ab.

Bringe nun etwas Salzwasser zum Kochen und gib die Rosenkohlsprossen hinein. Reduziere die Hitze ein wenig und lass die Sprossen bei mittlerer Kochtemperatur zwischen 10 und 15 Minuten kochen. Wenn du vorsichtig mit einer Gabel hineinstichst, siehst du, ob das Gemüse schon gar ist. Magst du es besonders knackig, reichen wahrscheinlich 10 Minuten schon aus.

Wenn dir der Kohlgeschmack zu intensiv ist, kannst du eine kleine Prise Zucker ins kochende Wasser geben. Das reduziert den sehr eigenen Geschmack ein bisschen.

Haben die Rosenkohlsprossen die gewünschte Konsistenz, kannst du das Wasser durch ein Sieb ausleeren. Besonders gut werden die Sprossen, wenn du sie danach in ein wenig zerlassener Butter in einer Pfanne schwenkst. Zum Abrunden empfiehlt sich dann noch eine Prise Muskat.

Rosenkohl für die kalten Monate

Ursprünglich kommt der Rosenkohl aus Küstengebieten in der Nordsee, Belgien, England, Frankreich und den Niederlanden. Geerntet wird ab September, also rechtzeitig zu Beginn der kälteren Jahreszeit. Rosenkohl ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Besonders Vitamin A und B2 brauchst du, wenn es kalt ist und die Sonne wenig scheint. Das und die Fülle an Ballaststoffen machen diese Gemüsesorte zu einem wahren Superfood im Winter. Außerdem soll Rosenkohl sogar gut für die Heilung von Krebs sein.

Zusätzlich stärkt Rosenkohl dein Immunsystem, was gerade im Winter sehr wichtig ist. Er kann dir dabei helfen, während der Erkältungszeit gesund zu bleiben. Darüber hinaus wurde in medizinischen Studien nachgewiesen, dass der Verzehr von Rosenkohl einer Vielzahl an chronischen Erkrankungen vorbeugen kann, da er entzündungshemmende Wirkstoffe beinhaltet. Zusätzlich wirkt sich Rosenkohl positiv auf deinen Hormonhaushalt aus und reduziert den Stress in deinen Zellen.

Es scheint auch, dass das Gemüse einen guten Einfluss auf dein Verdauungssystem hat. Rosenkohl regt die Verdauung an, weshalb Speisen nicht zu lange in deinem Darm sind. Noch dazu kann er gegen leichte Bauchschmerzen helfen.

Gerade wenn du abnehmen willst, solltest du unbedingt auf Rosenkohl setzen. Er macht nachhaltig satt und du nimmst trotzdem nur wenige Kalorien zu dir. Ein echtes Superfood für Diäten.

Auch wenn Rosenkohl der bitterste aller Kohlsorten ist, gibt es viele Gründe, die dafürsprechen, dass du ihn auf deinen Speiseplan setzt. Und mit ein wenig Butter und richtig zubereitet schmeckt Rosenkohl auch richtig lecker.

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Bildquelle: margouillat photo / www.bigstock.com

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